Manchmal hat man keine Zeit, um sich Geld lange genug anzusparen – wenn eine Anschaffung dringend ist, benötigt man sofort eine gewisse Summe. Die praktische Lösung dafür ist ein sogenannter Sofortkredit. In den letzten Jahren sind vor allem solche Sofortkredite immer beliebter geworden, da sie vieles vereinfachen. Ihr größter Vorteil ist jedoch sicherlich, dass die Beantragung deutlich leichter ist als bei gewöhnlichen Krediten, die normalerweise über eine Filialbank abgewickelt werden. Sofortkredite werden dagegen online beantragt und viel schneller ausbezahlt – oft hat man das Geld bereits nach zwei bis drei Tagen auf dem Konto. Worauf es dabei zu achten gilt, erläutern wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Der Sofortkredit – was ist das genau?

Der Sofortkredit trägt seinen Namen deshalb, da die Kreditsumme meist „sofort“ ausbezahlt wird. Dies bedeutet natürlich nicht, dass man das Geld wenige Minuten nach der Kreditbeantragung erhält, allerdings erfolgt die Auszahlung in der Regel nach ca. 24 bis 48 Stunden. Viele Menschen fürchten sich regelrecht davor, einen normalen Kredit bei ihrer Hausbank oder einer anderen Filialbank zu beantragen. Zu groß ist der Aufwand, zu vielen unangenehmen Fragen muss man sich stellen. Bei einem Sofortkredit gibt es dieses Problem nicht: Zwar erfolgt die Rückzahlung auf normalem Wege in festen Raten, jedoch gestaltet sich die Beantragung viel einfacher und unkomplizierter.

Wird beispielsweise bei einer Direktbank im Internet eine Kreditanfrage gestellt, erhält man häufig schon nach wenigen Minuten eine Zu- oder Absage – je nach Bonität. Eine Sofortzusage bedeutet allerdings nicht, dass das Geld noch am selben Tag auf dem Konto eingeht. Doch meist kann man noch in derselben Woche mit der Kreditsumme rechnen.

Es ist übrigens kein Zufall, dass insbesondere Direktbanken im Internet diese Art von Darlehen anbieten. Weil die Bank rund um die Uhr erreichbar ist, lassen sich Geschäfte schneller abwickeln und Prozesse automatisieren. Das ist bei normalen Filialbanken nicht der Fall. Selbstverständlich erfolgt auch bei Direktbanken eine Schufa-Abfrage, mit der geprüft wird, ob der Antragsteller den Ratenzahlungen zuverlässig nachkommen kann.

Allerdings bedeutet das nicht, dass man sich nicht trotzdem an seine Hausbank wenden kann, wenn man einen Sofortkredit beantragen möchte. Es kann sich bei einer langjährigen guten Beziehung durchaus lohnen, mit einem netten Bankberater zu sprechen – hier bekommt man als treuer Kunde oft auch gute Konditionen und vielleicht sogar ein Darlehen binnen weniger Tage ausbezahlt. Um sicher zu wissen, ob die Konditionen günstiger sind als bei anderen Banken, lohnt es sich, einen Kreditvergleich durchzuführen, was am einfachsten über das Internet funktioniert.

Wie wird ein Sofortkredit beantragt?

Es gibt viele Gründe, einen Sofortkredit zu beantragen. Vielleicht muss man dringend eine Rechnung bezahlen oder auch ein neues Auto anschaffen, um zur Arbeit zu kommen. Immer wieder kommt es im Leben zu unvorhergesehenen Ereignissen, die eine mehr oder weniger hohe Investition erfordern – und das ist nicht für jeden Menschen machbar. Hat man keine Rücklagen auf dem Konto, ist ein Kredit oft die letzte Lösung, um kurzfristig an Bargeld zu kommen.

Der erste Schritt sollte jedoch immer der Kreditvergleich im Internet sein. Gerade weil es sich beim Sofortkredit um ein Produkt handelt, das inzwischen von zahlreichen Banken angeboten wird, sollten die zur Verfügung stehenden Angebote sorgfältig verglichen werden, ehe man eine Entscheidung trifft. Besonders der effektive Zinssatz spielt dabei eine große Rolle, denn dieser gibt an, wie teuer der Sofortkreditkredit tatsächlich wird. Beim Kreditvergleich werden jedoch zunächst die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit und unter Umständen auch der Verwendungszweck angegeben. Auf dieser Grundlage wertet der Kreditrechner dann die Angebote aus und listet sie in einer übersichtlichen Tabelle auf. Nun muss man sich nur noch für das beste Kreditangebot entscheiden.

Danach lässt sich in der Regel eine kostenlose und unverbindliche Kreditanfrage stellen. Hier ist es lohnenswert, gleich entsprechende Unterlagen – wie einen Einkommensnachweise – mitzusenden. Die Bank prüft die Anfrage dann und entscheidet, ob der Antragsteller ein Darlehen erhält. Ist dies der Fall, muss er sich noch legitimieren, um seine Identität nachzuweisen. Heutzutage wird dies für gewöhnlich über das PostIdent-Verfahren durchgeführt, bei dem man seinen Personalausweis in einer Postfiliale vorlegt.

Nach einer Zusage für einen Sofortkredit erfolgt die Auszahlung zumeist in kürzester Zeit – wenn auch nicht umgehend nach der Beantragung eines Kredits. Es hängt stets von der jeweiligen Bank ab, wie schnell das Geld an den Kreditnehmer überwiesen wird. Bei Sofortkrediten beträgt die Zeitspanne meist zwischen 48 und 72 Stunden.

Worauf sollte beim Abschluss von einem Sofortkredit geachtet werden?

Hat man sich dazu entschieden, einen Sofortkredit zu beantragen, sollte – genau wie bei einem regulären Ratenkredit auch – auf einige Kriterien geachtet werden. Die erste Überlegung muss stets sein, ob man wirklich einen Kredit benötigt. Denn natürlich geht man bei der Aufnahme eines Darlehens immer ein finanzielles Risiko ein, dessen man sich bewusst sein muss. Hier ist es wichtig, die eigenen Einnahmen und Ausgaben genau gegenüberzustellen, um berechnen zu können, wie hoch die Kreditraten maximal sein dürfen. Bedenken Sie: Auch im Falle von Arbeitslosigkeit müssen die Kosten noch getragen werden können.

Spricht nichts gegen den Sofortkredit, geht es darum, zu prüfen, ob die Bank seriös ist. Jeder Antragsteller sollte die Konditionen sorgfältig durchlesen, denn hier lauern häufig Fallstricke, die zu hohen Zusatzkosten führen können. Günstige Zinsen wirken auf den ersten Blick verlockend, sind allerdings manchmal irreführend, wenn woanders noch weitere Gebühren verlangt werden. Es lohnt sich außerdem, sich für eine Bank mit zuverlässiger Erreichbarkeit zu entscheiden. Dies ist wichtig, falls einmal Probleme oder Fragen auftreten sollten.

Zudem gilt, dass auch Direktbanken nicht auf eine Schufa-Auskunft verzichten. Ein negativer Eintrag führt in der Regel dazu, dass eine sofortige Ablehnung erfolgt – allerdings gibt es hier Ausnahmen. Damit es nicht zu einer Ablehnung kommt, kann es sich lohnen, im Vorfeld selbst eine Schufa-Auskunft anzufordern, um zu prüfen, ob negative Einträge vorhanden sind. Manchmal ist es nämlich sogar möglich, diese vorzeitig löschen zu lassen.

Hinsichtlich der Laufzeit eines Sofortkredits ist zu empfehlen, diese so kurz wie möglich zu halten. Zwar zahlt man mit einer langen Laufzeit geringere Monatsraten, dafür sind die Zinsen höher – und der Kredit wird umso teurer. Kreditnehmer sollten also die Laufzeit idealerweise so wählen, dass sie das monatliche Budget nicht zu sehr belastet, aber dennoch eine zügige Abzahlung gewährleistet.

Fazit: Der Sofortkredit bietet viele Vorteile

Die Zeiten, in denen Darlehen verpönt waren, sind längst vorbei – heute ist es selbstverständlich geworden, sich Anschaffungen zu finanzieren. Daher gibt es Sofortkredite für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke: Ganz egal, ob man ein Auto, eine Waschmaschine oder einen Urlaub damit bezahlen möchte – mit einem solchen Darlehen erhält man kurzfristig die gewünschte Summe, die man dann bequem zurückzahlen kann. Allerdings kommt man um einen sorgfältigen Kreditvergleich nicht herum, um das beste Angebot zu finden.